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Betriebliches Gesundheitsmanagement
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Häufige Fragen und Antworten zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement






Wie erkennt man, dass sich eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter in einer Krisensituation befindet?
Krisen machen sich nicht sofort bemerkbar, sondern entwickeln sich. Die Kolleginnen und Kollegen, die am nächsten an der betroffenen Person dran sind, werden zuerst Veränderungen bemerken: z. B. plötzliche Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit, Rückzug, Veränderungen im äußeren Erscheinungsbild, negative Redewendungen, Interesselosigkeit oder Unkonzentriertheit.
Oft ist es auch nur ein unbestimmtes "Bauchgefühl". Aber auch das sollte sehr ernst genommen werden, da es nachgewiesenermaßen seine Berechtigung hat und die Antenne für zwischenmenschliche Impulse ist.
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Wie können Vorgesetzte vermeiden, dass sich psychische Krisen auf die Arbeitsleistung auswirken oder die Teamarbeit beeinträchtigen?
Das ist zunächst eine Frage der Betriebskultur. Wenn die "ungeschriebenen Gesetze" sagen, dass über Probleme nicht gesprochen werden darf und jeder Mitarbeiter, jede Mitarbeiterin eine glanzvolle Fassade haben soll, werden persönliche Krisen vertuscht. Zunächst muss die Unternehmensleitung deutlich machen, dass jeder mit seinen persönlichen Sonnen- und Schattenseiten willkommen ist. Wenn es möglich ist, Schwäche zu zeigen, lassen sich viel leichter Lösungen für den Umgang damit finden.
Generell lässt sich sagen: Krisen sollten rechtzeitig angesprochen werden durch alle Personen, die diese beobachten. Ein offenes Ohr und etwas Zeit helfen oftmals schon, die Anspannung herauszunehmen. Wenn es sich aber nicht um ein kurzfristiges Stimmungstief handelt, sind weitere Unterstützungen notwendig. Dabei stellt die Telefonnummer für ein persönliches Gespräch eine wichtige Säule dar. Die von außen kommende Beratung ist für die Betroffenen oft vertrauenswürdiger und leichter anzunehmen als Gespräche mit Vorgesetzten, da weder Sanktionen noch Beurteilungen zu erwarten sind. Die Investition lohnt in vielfacher Weise: Eine frühzeitige Krisenbewältigung hilft, Krankheitstage zu vermeiden, die Mehrbelastung anderer KollegInnen zu vermeiden, Qualitätsprobleme in den Griff zu bekommen und Eskalationen zu vermeiden.
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Wie kann ein alltagstaugliches Krisenmanagement zwischen Unternehmen und Mitarbeiterin oder Mitarbeiter aussehen?
Zunächst sollte ein Gespräch zwischen Mitarbeiterin bzw. Mitarbeiter und Vorgesetzter bzw. Vorgesetztem stattfinden. Vorteilhaft ist es, wenn Führungskräfte dafür geschult sind. Es kann aber auch notwendig sein, weitere Gespräche zu vereinbaren, zu denen auch eine Vertreterin, ein Vertreter des Personalrates oder Betriebsrates hinzugezogen wird.
Ergänzend kann die Telefonnummer für ein persönliches Gespräch zur Klärung beitragen. Gespräche mit Fachleuten für zwischenmenschliche Beziehungen eröffnen Perspektiven zur Klärung: Man grenzt dabei den Problembereich klar ein und entwickelt Schritte zur Lösung.
Das Unternehmen kann regelmäßige Sprechstunden anbieten und die Telefonnummer für externe Beratungen empfehlen. Wichtig ist eine klare Publikation. Die Mitarbeitenden können z. B. durch eine Beilage zur Gehaltsbescheinigung, durch Aushänge am schwarzen Brett, durch einen Artikel in der Mitarbeiterzeitung, aber auch durch die Führungskräfte persönlich informiert werden.
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Wie kann man das Betriebsklima dauerhaft verbessern?
Die Verbesserung des Betriebsklimas kann durch Weiterbildungs-, Informations- und Erlebnisangebote dauerhaft unterstützt werden. Denn ein individueller Ausgleich zwischen Anspannung und Entspannung hilft, die Balance zu erhalten. Nur wenn geeignete persönliche Strategien vorhanden sind, bleibt die innere Balance erhalten, so dass Mitarbeiter gesund und leistungsfähig bleiben.
Für Krisen, Stress und Belastungen sollte stets die Möglichkeit zu Gesprächen vorhanden sein.
Gut ist es, wenn das Betriebsklima von Wertschätzung und Akzeptanz geprägt ist, damit eine Annäherung an das Thema im betrieblichen Rahmen möglich ist.
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Wie erkennt man, ob ein Mitarbeiter ein Suchtproblem hat?
Am häufigsten (nämlich bei 5-6% aller Angestellten) ist die Alkoholerkrankung. Sie lässt sich auch am leichtesten erkennen. Anfangs ist es das "Bauchgefühl", das Veränderungen wahrnimmt. Später werden die Anzeichen deutlicher:

Im Arbeitsverhalten:
- häufige Fehltage, die durch andere entschuldigt werden,
- unentschuldigtes Fehlen, das nachträglich mit einem Urlaubstag abgegolten werden soll,
- fehlerhafte Arbeitsergebnisse, aktive Phasen, dann Leistungsabfall,
- der oder die Betreffende ist mal uninteressiert, mal überengagiert, unzuverlässig, fahrig, unkonzentriert, oft irgendwie unterwegs, überzieht die Pausen.

Im Sozialverhalten:
Der oder die Betreffende
- ist oft aggressiv ohne nachvollziehbaren Anlass
- ist kritikempfindlich, kann nicht unterscheiden zwischen sachbezogener und persönlicher Kritik
- gibt anderen die Schuld - die Eigenverantwortung lässt erheblich nach
- meidet Blickkontakt oder
- sucht Trost, Mitleid und Verständnis

Im Erscheinungsbild:
- ungepflegter Auftritt, gerötete Gesichtsfarbe
- glasigere Augen
- häufigere Schweißausbrüche
- verlangsamte Sprache
- übermäßige Müdigkeit
- Alkoholfahne am frühen Morgen oder
- Alkoholfahne, die mit reichlich Duft überdeckt wird

Probleme mit Drogen, Medikamenten, Sexabhängigkeit, Spielsucht, Arbeitssucht und Internetsucht lassen sich am Verhalten und der Erscheinung nicht so einfach erkennen. Wenn Sie Fragen hierzu haben, rufen Sie uns bitte an: +49 5223 4930970
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Wie häufig sind Schlafstörungen?
Ein Viertel aller Deutschen haben Schlafstörungen. Bei den Schichtarbeitenden sind es bis 60%. Es gibt also viele Menschen, denen eine Stärkung der Schlafkompetenz entscheidend helfen könnte.
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Welche Berufsgruppen sind besonders gefährdet, Schlafstörungen zu bekommen?
Für erholsamen Schlaf ist unter anderem die Einhaltung des eigenen Rhythmus entscheidend. Berufsgruppen, bei denen der Rhythmus häufig gestört wird, was bei Nachtschichtarbeitenden und Berufskraftfahrern besonders der Fall ist, sind sehr anfällig für Schlafprobleme mit erheblichen Folgen.
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Setzen die Angebote von iprevent.de voraus, dass das Unternehmen schon etwas zum Thema "Der Mensch und seine Krisen" gemacht hat?
Nein. Es könnte aber sein, dass ein neues Gesundheitsmanagement, das auch den psychischen Bereich erfasst, erst einmal Widerstände hervorruft. Deshalb empfehlen wir, schrittweise vorzugehen. Ein gutes Thema für den Beginn ist unser Stress-Befreiungstag, der nicht nur eine Entspannungsmethode vermittelt, sondern auch ein Konzept zum Verständnis und Neubewertung von Stressoren beinhaltet.
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Warum sollen Mitarbeiter an Seminaren teilnehmen? Sollten die Führungskräfte nicht erst mal für bessere Strukturen sorgen?
Die Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung betreffen in der Regel sowohl die Verhältnisse (also die Voraussetzungen im Betrieb) als auch das Verhalten (das individuelle Verhalten der Mitarbeitenden).
Optimal ist es, auf beiden Ebenen Ressourcen aufzubauen.
Dabei ist ein systematischer Aufbau eine wichtige Voraussetzung, um eine erfolgreiche betriebliche Gesundheitsförderung mit nachhaltiger Wirkung zu betreiben.
Der Aufbau beginnt mit einer Ist-Analyse, die aufzeigt, wo Handlungsbedarf für gesundheitsfördernde Massnahmen besteht.
Aufgrund dieser Erhebung entscheidet die Unternehmensleitung, für welche Handlungsfelder Maßnahmen entwickelt und umgesetzt werden sollen.
iprevent.de bietet Unterstützung für den Aufbau der systematischen betrieblichen Gesundheitsförderung an. Wir liefern Ihnen individuelle Analysen, Schulungen, Moderationen, Beratungen und begleiten einzelne Maßnahmen.
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Es hat doch jeder mal ein privates Problem. Braucht man denn da gleich eine Beratung durch Experten?
Das kann durchaus sein. Betrachten Sie zum Beispiel die hohe Scheidungsrate. Mehrere Untersuchungen belegen, dass viele Ehen noch gut funktionieren würden, wenn die Ehepartner sich frühzeitig Tipps von Fachleuten zur Lösung ihrer Probleme holen würden. Leider werden Spannungen am Arbeitsplatz, Probleme im privaten Umfeld, finanzielle Sorgen, Schlafstörungen, Ängste und Zukunftssorgen oft erst dann ernst genommen, wenn sie auch schon körperliche Auswirkungen erzeugt haben. Unser Tipp: lieber früher ein Beratungsgespräch führen - das entlastet und setzt die Energie frei, mit der sich das Problem lösen lässt!
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Darf den Arbeitgeber das Freizeitverhalten der Azubis interessieren?
Wenn unter Freizeitverhalten etwa ein am Wochenende regelmäßig stattfindender Konsum von Partydrogen verstanden wird, der unerwünschte, aber anhaltende "Nebenwirkungen" auf das Arbeitsverhältnis hat, gibt es Klärungs- und Handlungsbedarf seitens der Vorgesetzten.
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Wie läuft eine Beratung bei iprevent.de ab?
Die Kontaktaufnahme erfolgt meist über Telefon oder per E-Mail. Vieles lässt sich auf diesem Wege auch schon klären. Für spezielle Fragen (z.B. Mobbing, Schlafstörungen, Suchtfragen, etc.) haben wir auch besonders qualifizierte Berater, zu denen wir dann den Kontakt herstellen. Vertiefend wird oft auch ein persönliches Gespräch vereinbart.
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Was kostet ein Erstgespräch?
Das Erstgespräch ist kostenfrei. Wir hören Ihnen zu und erläutern mit Ihnen ein passgenaues Konzept.
Wie sind die Trainer qualifiziert?
Die Trainer kommen aus dem Bereich der Psychotherapie und Suchtmedizin. Es sind Diplom-Psychologen, Diplom-Sozialpädagogen mit Zusatzausbildung, Diplom-Pädagogen und Fachärzte, die von den Reha-Trägern anerkannt sind und eine Ausbildung in einer anerkannten Fachrichtung haben.
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Können auch private Personen iprevent.de nutzen?
Einige Angebote von iprevent.de können auch privat genutzt werden: Personal-Coaching und die Burn-out-Prävention.
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Was kosten die Leistungen von iprevent.de?
In einem für Sie kostenlosen Beratungsgespräch analysieren wir mit Ihnen Ihre persönlichen Bedürfnisse. Im Anschluss daran erstellen wir Ihnen anhand unserer langjährigen Erfahrungswerte ein individuelles und faires Angebot. Beachten Sie auch unsere Zufriedenheitsgarantie: Sollten Sie wider Erwarten mit einem Teil oder unserer gesamten Leistung nicht zufrieden sein, bezahlen Sie nur das, was Sie für angemessen halten. Ohne wenn und aber.
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